Strategie

Strategie
Ich verfolge keine in Stein gemeißelte Strategie und bin mir sicher, dass sich meine Strategie, weil sie sich in der Vergangenheit verändert hat auch in Zukunft verändern wird.
Ich investiere seit Ende 2011 an der Börse. Der Blog wurde im Sommer 2016 gestartet, seither gibt es reglmäßige Anpassungen. Grundsätzlich:

Mein Ziel ist es, zu sparen und das gesparte Geld anzulegen um einen Vermögenszuwachs zu erreichen. Dabei sollen regelmäßig Aktien und Anleihen gekauft werden und nach Möglichkeit keine Verkäufe stattfinden (d.h. klassisches Buy and Hold).

Mit dem Anleihen-Anteil bzw. den Dividenden des Aktienanteils im Depots soll ein Teil der monatlichen Fixkosten abgedeckt werden.–> hat sich mit dem Hausbau vorerst erledigt

Wesentliche Anschaffungen
Hausbau in Planung für 2021

Risiko- und Assetallokation
Kling fancy, sagt aber lediglich aus, wie viel Rendite ich möchte und wie hoch meine Bereitschaft ist Risiken einzugehen,  d.h. wenn’s dumm läuft Verluste zu ertragen. Denn, Rendite kommt von Risiko.
Im Moment strebe ich die folgende Vermögensaufteilung an

  • 10% Cash
  • 90% Vanguard All-World ETF

Grundsätzliches zur Allokation
Tagesgeld zähle ich zur Risikoklasse 1 und Aktien-ETFs zur Risikoklasse 3 (höheres Risiko und deshalb höherer Gewinn möglich). Anleihen ETFs von gut bewerteten Staaten, d.h. Staaten mit hoher Bonität, wie z.B. Deutschland oder die USA, werden häufig zur Risikoklasse 2 gezählt. Da ich aber in Schwellenlandanleihen investiert bin zählt das eher zur RK 3. Rendite kommt von….genau, Risiko. Weiter hat die Vergangenheit gezeigt, dass Schwellenlandanleihen häufig positiv mit den Aktienkursen korrelieren und eben nicht die gewünschte negative Korrelation zeigen. Ob Anleihen aktuell überhaupt noch eine negative Korrelation zu Aktien zeigen sei einmal dahingestellt.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt: Bei disziplinierter Durchführung und grundsätzlich vernünftigen Überlegungen hängt die Performance der eigenen Geldanlage in aller Regel von der Allokation (was parke ich wo) der investierten Geldbeträge ab und nicht von einzelnen Finanzprodukten. Das heißt, langfristig ist eher wichtig wie viel (prozentual) Aktien/Anleihen und Tagesgeld ich habe und nicht ob ich 0,1% bei der TER von ETF XY spare oder 0,3% mehr Zinsen auf dem Tagesgeldkonto der Bank ABC kassiere.
Dies bedeutet letztlich: Wenn ich mehr Performance möchte muss ich den Aktien-Anteil im Depot erhöhen und nicht etwa in riskante Unternehmensanleihen investieren, solange der Anleihen-Anteil für die Stabilität im Depot sorgt. Das gilt natürlich auch umgekehrt: Will ich mehr Sicherheit, sollte ich nicht in „langweilige“ Aktien investieren sondern grundsätzlich weniger riskante Finanzprodukte wie z.B. AAA- Staatsanleihen erwerben oder meinen Bar-Bestand erhöhen.

Die aktuell Performance des Portfolios findet man unter Mein Depot.