Einmal Crash bitte

Im Zuge meines Besuches auf der Invest habe ich mir vorgenommen ein Crash-Szenario für mein Depot durchzuspielen.

Es weiß natürlich niemand wann und wie und ob es nach unten geht, aber man muss ja irgendwie rechnen. Folgende Annahmen wurden analog der Finanzkrise 2008/2009 getroffen:

1.) Aktienanteil -60%

Bildschirmfoto 2017-04-15 um 15.24.49

Zwischen 2007 und 2009 verliert der MSCI-World ca. 60%. Das ist der größte Verlust seit Auflage

2.) Anleihenanteil -30%

Bildschirmfoto 2017-04-15 um 15.24.33

Diverse Ableger des JP Morgan EMBI. Zwischen 2007 und 2009 Verlieren die Indices ca. 30% an Wert.

3.) Tagesgeld bleibt gleich.

Meine durchgerechneten Szenarien beinhalten folgende Bandbreite: Aktien 60-70%, Anleihen 30-40% und Tagesgeld 5-20%.
Hieraus ergibt sich: Mein Gesamtvermögen würde im Rahmen dieser Szenarien auf irgendetwas zwischen 60% und 53% des Ursprungsbetrages zusammenschmelzen. Mit höherem Tagesgeldanteil bzw. Anleihen-Anteil eher Richtung 60%. Bei steigendem Aktienanteil eher Richtung 53%.

Weil ich in der Ansparphase bin bedeuten 7% Vermögensdifferenz für mich keine ich-bin Pleite- oder-nicht Option, sondern sind mit einigen Monaten Sparleistung wieder aufgefangen (die 40-47% Verlust natürlich nicht).

Mehr als 70% Aktienanteil werde ich nicht anstreben. 60% Verlust in diesem Segment sind eine herbe Nummer. Weiter werde ich nicht weniger als 5% an Tagesgeld bereit halten. Das sind meine beiden roten Linien.

Unterm Strich kann ich aktuell weitermachen wie bisher. Bei weiter steigenden Kursen muss ich durch Zukäufe den Anleihen-Anteil erhöhen.

3 Gedanken zu “Einmal Crash bitte

  1. finanziellefreiheit schreibt:

    Um hier eine konträre Meinung einzubringen, alles im Sinne der Befeuerung der Diskussion!

    1) Warum sollte Dich ein potenzieller Crash in der Ansparphase besonders bekümmern? Ich denke wie Du, dass das eher nebensächlich sein sollte da Du ja langfristige Ziele verfolgst. Übrigens, jeder der sich in der Finanzkrise genau so verhalten hat, hat ja Recht behalten.

    2) Deine Asset Allocation kannst Du ja unabhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte wie folgt ableiten: https://meinefinanziellefreiheit.com/2016/10/06/welche-investments-soll-ich-taetigen-fuenf-goldene-regeln-fuer-die-richtige-asset-allocation/

    3) Zudem kannst Du in der Ansparphase ja laufend, pragmatisch rebalancen: https://meinefinanziellefreiheit.com/2017/03/09/rebalancing/

    VIele Grüße,
    FF

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