Blogparade: Mein Weg in die finanzielle Freiheit

Pascal von Fyoumoney lädt zur Blogparade. Tadaa!

Blogparaden wie diese gibt es immer mal wieder in der Community der Finanzblogger. Hier (Blogparade des Privatier: „Freiheit oder Langeweile„) habe ich bereits einige Gedanken zu diesem Thema niedergeschrieben und will sie im Folgenden noch ergänzen.

Pasacal hat ein paar Fragen vorformuliert:

  • Was ist eure Motivation Vermögen aufzubauen? Wie kam es dazu? Ist der Startschuss mit einer bestimmten Erkenntnis oder einem Erlebnis zu erklären?

Ja. Ich bin unerwartet an einen großen Batzen Geld gekommen. Für mich ergab sich daraus die Motivation sich mit den Themen Geldanlage/Vermögensbildung und irgendwie auch mit dem Thema finanzielle Freiheit zu beschäftigen. Kohle verdienen ohne zu arbeiten, das klang für mich spannend und klingt es immer noch, vor allem seit ich arbeite. Das hat meine Wahrnehmung von Geld im Sinne von Arbeitslohn und Wertschätzung/Anerkennung verändert. Vorher war Geld kein besonders großes Thema.

  • Vermögensaufbau ist eine langfristige Sache. Für viele ist die finanzielle Freiheit dabei das ultimative Ziel. Doch nicht für alle. Was ist dein Ziel? Was versprichst du dir davon?

Siehe hier.
Ich finde es erstrebenswert die alltäglichen Ausgaben über Kapitalerträge, Mieteinnahmen oder ähnliche passive Einkommensquellen zu decken. Das fänd ich klasse. Wenn ich finanziell frei wäre, würde ich trotzdem weiterarbeiten und würde das auch jedem empfehlen. Die positiven Eigenschaften von Arbeit (dahinter kann sich alles möglich verbergen) sind sozialwissenschaftlich gut untersucht. Mir wäre sonst auch langweilig auf Dauer. Außerdem glaube ich, wird die Arbeit noch toller, wenn man weiß, dass man nicht mehr der Kohle wegen morgens aufsteht. Dazu braucht man natürlich einen Job, der zumindest ein Mindestmaß an Spaß/Sinn/Wertschätzung bereithält. Von der Reihgenfolge her würde ich empfehlen: A: Suche einen Job der Dir Spaß macht. B: Schau was du mit der Kohle machst die am Ende des Monats übrig bleibt.
Von den Durchhalteparolen mal eben locker 15-20 Jahre einen Job zu machen, den man hasst, um dann am Ende das mehr oder weniger große Geld zu haben, halte ich persönlich nix.
Geld oder finanzielle Freiheit ist ja auch nicht alles im Leben. Soll Menschen geben die viel arbeiten, wenig verdienen und trotzdem glücklich sind.

  • Klar, das Ziel liegt in der Zukunft. Doch wie beeinflusst der Vermögensaufbau deinen Alltag? Leidest du unter dem Verzicht oder profitierst du schon heute? Was für Lehren ziehst du aus deinem bisherigen Weg?

Ich überlege mir genau, ob eine Anschaffung sinnvoll ist (Brauch ich das? Warum will ich das? Macht mir das Spaß?). Unter akuten Verzichtserscheinungen leide ich nicht. Ich schaue, dass ich die Alltagskosten niedrig halte und verzichte bewusst auf dauerhaft teure Späße (z.b. unnötige Versicherungen oder überteuerte Handyverträge). Musste mir leider letzte Woche ein Sky-Abo holen. Das Angebot war einfach zu günstig (30€, für Sky-komplett-alles-und-in-HD!1!“2!!). Und ich wollte es haben.
Gelernt hab ich, dass ein einfaches Aufschreiben von Ausgaben (mit Papier und Stift und so) oft wahre Wunder wirkt: Man gibt meist mehr Geld aus als man denkt. Ich schreibe auf was ich verdiene, was davon auf die Seite gelegt wird und eben hier im blog wie sich mein Depot entwickelt. Das motiviert mich die ganze Geschichte weiterzumachen. Außerdem ist der blog eine schöne Art der Selbstkontrolle. Ich kann hier schlecht reinschreiben, dass ich alle Aktien verkauft habe und jetzt zu 100% in Venezuela-Anleihen investiert bin.

  • Welche Freiheiten bietet dir dein erspartes Vermögen bereits weit vor dem Erreichen der finanziellen Freiheit?

Ich kann mir die Dinge leisten die mir wichtig sind. Das sorgt für eine einigermaßen entspannte Grundstimmung. Falls doch mal etwas kaputt geht, habe ich für die alltäglichen Dinge auf dem Tagesgeldkonto einen Puffer.
Im Grunde muss ich mir keine großen Gedanken um Geld machen, tu es aber trotzdem. Das ist ja das tolle Paradoxon.

4 Gedanken zu “Blogparade: Mein Weg in die finanzielle Freiheit

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