Venezuela BOLIV. REPUBLIK DL-BONDS 1998(18) (WKN 249380) verkauft, Ka-ching!

Habe diese Woche meine kleine Venezuela-Position nach einem Kursanstieg von 10 Prozentpunkten (von 67% auf 77%) verkauft. Vor ein paar Wochen, gab es ja die Zinszahlung und ich konnte so mit deutlichem Gewinn raus. Das Geld ist aktuell noch nicht investiert. Meinen  Allokationszielen nach sollte ich es auf das Tagesgeldkonto packen, weil ich aktuell etwas zu hoch investiert bin. Die Motivation dafür hält sich aber in Grenzen, weil ich das Geld aktuell nicht brauche (wobei das natürlich ein eher schlechtes Argument ist). Eigentlich würde ich gerne Aktien kaufen und meine Position des iShares MSCI World ausbauen.

Mit kleinen Positionen spekulativ arbeiten finde ich nicht verwerflich. Das ETF-Sparen ist mitunter relativ öde. Wenn man das Investitionsvolumen in diesen Positionen klein hält, hält man auch das Risiko für das Gesamtdepot niedrig. Und wenn es dann gut läuft, kann man sich über einen kleinen Zusatzgewinn freuen. Wenn nicht, hat man zumindest ein wenig mitfiebern können.

7 Gedanken zu “Venezuela BOLIV. REPUBLIK DL-BONDS 1998(18) (WKN 249380) verkauft, Ka-ching!

    • meinkleinesdepot schreibt:

      Etwas spät, aber besser als nie: Vielen Dank für deinen Kommentar und deinen verlinkten Artikel!
      Interessante Gedanken, die du dir machst. Vorallem die Idee, die Reserve an den Ausgaben und nicht an den Einnahmen zu bemessen finde ich spannend. Da würde bei mir auch nochmal Geld frei werden.

      Ich will trotzdem versuchen meine Cash-Position aufgrund der etwas risikoreicheren Investments nicht zu klein zu halten. Immerhin konnte ich mich mittlerweile dazu durchringen die Hälfte des freigewordenen Geldes durch den Verkauf der Venezuela-Anleihen wegzupacken.

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  1. Chris schreibt:

    „Das ETF-Sparen ist mitunter relativ öde.“ Amen! Allerdings stellte ich gerade beim Backtesten meines Portfolios fest, dass das zutrifft, was man schon davor wußte: mit aktivem Handeln verbrennt man i.d.R. Geld. Ich zumindest. Evtl. ist dieses Modell mit Venezuela-Anleihen gar nicht schlecht: mit kleineren Positionen den Tatendrang abreagieren, während der Profit durch die zum Gähnen langweiligen ETF erwirtschaftet wird.

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    • meinkleinesdepot schreibt:

      Haha, ich hoffe nicht, dass hier jetzt die große Venezuela-Bond-Kaufrausch-Aktion startet. Ich persönlich glaube, dass es einen Zahlungsausfall geben wird, deshalb bin ich auch raus. Aber irgendwie will man ja manchmal dem Markt ein Schnippchen schlagen, seiner Intuition folgen und mit vermeintlichem Mehrwissen eine Überrendite erzielen. Deshalb sehe ich das als spannende Bereicherung zum langweiligen Fonds-Sparen. Und für diese Risikopositionen gibt es sicher eine Vielzahl an Möglichkeiten. Meinen nächsten heisen Tipp werde ich, sobald ich ihn gefunden hab, hier auch präsentieren 😉

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    • finanziellefreiheit schreibt:

      Spannend, magst Du erläutern, wie Du das Backtesting machst?
      Du erbringst ja dadurch allenfalls den Nachweis, dass durch aktives Handeln kein Alpha gegenüber den langweiligen ETFs erzielt werden kann. Zudem kannst Du interessante Aspekte aus behavioral finance offen legen.
      Freu mich mehr zu lesen!
      Viele Grüße,
      FF

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